Aktuelles

Familienberatungsstelle - Telefon: 06421-67119

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Wenn Sie Informationen benötigen, die Sie auf unserer Seite nicht finden, zögern Sie nicht, uns anzurufen oder eine Mail zu schicken.

Am 04.11.2022 startet erstmals der Elternkurs Starke Eltern - Starke Kinder® in hybrider Form, das bedeutet, es finden 3 Präsenz-Termine in den Räumen des Kinderschutzbundes statt und 7 Termine online am PC/Tablet/Handy.

Um Verbesserungen für die Zukunft zu erarbeiten, wird dieser Kurs evaluiert und einmalig vom Familienministerium finanziert - und ist daher für die Teilnehmer*innen kostenfrei. Die hier besprochenen persönlichen Angelegenheiten bleiben selbstverständlich unter Schweigepflicht und der Datenschutz wird eingehalten.

10 Termine

Beginn: 04.11.22

18 - 20 UIhr

Anmeldungen an Gudrun Siebke-Richter: schulkind(at)kinderschutzbund-marburg.de oder Tel. (06421) 6200683

 

 

Anlässlich des Weltkindertages stellt der Kinderschutzbund seine Kampagne "Gewalt ist mehr, als du Denkst" vor.

Psychische Gewalt wird oftmals bagatellisiert oder gar nicht erst wahrgenommen.

Gewalt hat viele Gesichter - nicht so präsent wie sexualisierte oder physische Gewalt ist die psychische Gewalt gegenüber Kindern.

Der Kinderschutzbund möchte aufklären.

„Wer sein Kind tagelang ignoriert, es von seinen Freundinnen oder Freunden isoliert oder es demütigt, der übt Gewalt aus. Vielen Menschen ist das nicht bewusst, aber: Das Recht auf gewaltfreie Erziehung erschöpft sich eben nicht im Verzicht auf körperliche Bestrafungen“, so Heinz Hilgers, Präsident des Kinderschutzbunds.

Der Kinderschutzbund wird deshalb in diesem und im Jahr 2023 seinen Schwerpunkt auf die Aufklärung über psychische Gewalt legen.

„Seelische Verletzungen gehören leider für viele Kinder zum Alltag, sei es im Elternhaus, aber auch in Kita oder Schule. Gewalt schafft aber keine Einsicht bei Kindern, sondern demonstriert, wer der Stärkere ist“, so Hilgers weiter.

Mit Klick auf den unten stehenden Link finden Sie einen 4-minütigen Film mit unserer Vizepräsidentin Sabine Andresen, der sich der Frage von psychischer Gewalt ganz grundsätzlich annimmt.

"Gewalt ist mehr, als du denkst"

 

DKSB Motive psychische Gewalt Sharepics 1200px 06 2022

Freiwillige für ehrenamtliche Vormundschaften gesucht

Es gibt viele Gründe, warum ein Kind oder ein Jugendlicher nicht mehr in seiner Familie leben kann und einen Vormund braucht:

Wenn Eltern gestorben sind oder nicht mehr in der Lage sind, ihr Kind angemessen zu erziehen oder das Kind als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling bei uns lebt, brauchen Kinder und Jugendliche eine gesetzliche Vertretung, die Ihre Interessen wahrnimmt.

Zusammen mit dem Jugendamt und den Betreuer*innen in den Einrichtungen und Familien, in denen die Kinder leben, helfen die Vormünder, Lebensverhältnisse neu zu ordnen. Sie unterstützen und vertreten in schulischen, gesundheitlichen und rechtlichen Angelegenheiten. So haben die jungen Menschen immer eine*n feste*n Ansprechpartner*in an ihrer Seite. Im besten Fall bleibt der Kontakt auch nach Eintritt in die Volljährigkeit bestehen. Der Kinderschutzbund bereitet intensiv auf die Aufgabe vor und unterstützt und begleitet während der gesamten Dauer der Vormundschaft.

Egal wie alt die Kinder und Jugendlichen sind oder in welchem Land sie geboren wurden, sie brauchen einen Menschen, zu dem sie Vertrauen haben können, der sie begleitet und unterstützt, der sich die Zeit nimmt und sie gemeinsam in Entscheidungen einbezieht.

Sie möchten gerne junge Menschen beim Erwachsenwerden begleiten, sind belastbar und offen für andere Lebensweisen? Sie bringen ausreichende Ressourcen für den persönlichen Kontakt zu Ihrem Mündel mit und sind bereit, ein kontinuierliches und mitunter langjähriges verantwortungsvolles Engagement zu übernehmen? Dann nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.

Weitere Informationen erhalten Sie auch bei der 

Info-Veranstaltung am 14.10.22 um 16 Uhr beim Kinderschutzbund Marburg e.V., Universitätsstr. 29, 35037 Marburg.

Anmeldung bitte bis Montag, 10.10.22  unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel.: 06421/67157 (nicht zögern aufzusprechen, wenn nachmittags der Anrufbeantworter anspringt!).

Hier finden Sie unsere Vorgehensweise bei Insanspruchnahme der
Insoweit erfahrene Fachkräfte (ISEF)
im Falle des Verdachtes auf eine Kindeswohlgefährdung nach § 8a und 8b SGB VIII (KJHG) und § 4 KKG :

1. Terminvereinbarung
Zu unseren Sprechzeiten (Montag und Mittwoch 9-12 Uhr und Donnerstag 14-16 Uhr) ist eine Beraterin persönlich anwesend. Außerhalb der Sprechzeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Dieser, sowie unsere Email (beratung(at)kinderschutzbund-marburg.de) werden täglich mehrmals überprüft, so dass Sie meist am selben Tag eine Antwort erhalten. Beratungstermine werden so schnell wie möglich, spätestens innerhalb einer Woche, vergeben. (Tel. 0 64 21-6 71 19)

2. Vorbereitung
Es ist günstig, die vorhandenen Informationen und Unterlagen (Fallverläufe, Gesprächsnotizen etc.) während der Beratung zur Hand zu haben. Hier ist allerdings darauf zu achten, dass die Informationen nur anonymisiert bzw. pseudonymisiert an uns weitergegeben werden dürfen.

3. Phasen des Beratungsprozesses
Die Einschätzung von Gefährdung ist meist keine einmalige Bewertung, sondern prozessorientiert.
Typische Phasen dieses Prozesses sind:
- Orientierung (Informationssammlung und Erstbewertung)
- Beziehungsaufnahme vorbereiten (Eltern und Kinder/Jugendliche einbeziehen und auf Hilfe hinwirken)
- Prozessorientierte Bewertung (Akute Gefährdung einschätzen, Gefährdungsprognose erstellen und Hilfeideen entwickeln)
Die Anzahl der Beratungen ist nicht vorgegeben. Je nach Fall kann ein Gespräch ausreichend oder es können auch mehrere Gespräche notwendig sein, um die Einschätzung abzuschließen. Als unabhängige und nicht persönlich in den Hilfeprozess involvierte Beraterinnen besteht unsere Aufgabe darin, Ihnen zu mehr Einschätzungs- und Handlungssicherheit zu verhelfen.

Ulrike Schütz und Annegret Schulte

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Liebe Eltern,

wir bieten Elternkurse für alle Altersstufen der Kinder an. Bitte meldet Euer Interesse an  - bei uns oder der Familienbildungsstätte  - denn bei ausreichender Interessentinnenzahl wird ein Kurs angeboten.

Es gibt auch speziell für Großeltern ein Angebot - Starke Großeltern - Starke Kinder!

Der Kinderschutzbund Marburg-Biedenkopf e.V.
Universitätsstr. 29, 35037 Marburg
Tel. (0 64 21) 6 71 57
info[at]kinderschutzbund-marburg.de

Ev. Familien-Bildungsstätte
Barfüßertor 34
35037 Marburg
Tel: 06421 17508 0
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 Der Elternkurs ist für Mütter  und Väter, die mehr Freude und weniger Stress mit ihren Kindern haben wollen. Er unterstützt Sie dabei, eine Familie zu sein, in der alle gern leben und in ihren Eigenheiten respektiert werden. Er stärkt Sie als Eltern.

Themenbereiche sind: Werte, Kommunikation, Erziehungsfragen.
Ziel ist es, die Anliegen befriedigend für alle zu lösen und anwendbare Regeln für das Familienleben zu finden. Das trägt dazu bei, eine "starke Familie" zu sein

Starke Eltern - Starke Kinder®  gibt es auch speziell für 0 - 3jährige, Pubertät, oder "ganz einfach'".

Bitte fragen Sie bei Interesse nach! Wünschen Sie sich einen Elternkurs in Ihrer Kita oder Schule? Fragen Sie andere Eltern, die Erzieherinnen oder Lehrkräfte, denn bei ausreichender Teilnehmerzahl können wir in Ihrer Kita, Schule oder Kindergruppe  einen Kurs anbieten (7 - 10 Teilnehmende).

Die Stadt Marburg und der Landkreis Marburg-Biedenkopf fördern diese Kurse.