Aktuelles

Familienberatungsstelle - Telefon: 06421-67119

Geschäftsstelle: Tel. (0 64 21) 6 71 57

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Wenn Sie Informationen benötigen, die Sie auf unserer Seite nicht finden, zögern Sie nicht, uns anzurufen oder eine Mail zu schicken.

06421 – 48 06 170

19 - 22 Uhr - Beratung am Abend für Eltern und Familien

Am Donnerstag, 9. April, startet die neue „Beratung am Abend“ für Eltern, Familien und junge Erwachsene in der Universitätsstadt Marburg und im Landkreis Marburg-Biedenkopf.

Täglich von 19 bis 22 Uhr bietet die neue Anlaufstelle eine Telefon-Beratung für Menschen an, die in der Corona-Krise tagsüber keine Möglichkeit haben, sich mit ihren Sorgen irgendwohin zu wenden und Rat zu holen. Das Telefon ist auch am Wochenende besetzt. Stadt und Kreis haben die „Beratung am Abend“ innerhalb weniger Tage organisiert. 14 freie Träger der Jugendhilfe machen mit.

Das neue Beratungstelefon ist ab dem 9. April bis auf Weiteres täglich von 19 bis 22 Uhr erreichbar. © Pixabay

Die Corona-Krise und ihre Auswirkungen auf das öffentliche Leben ist eine schwierige Zeit, die mit ihrer Unwägbarkeit auch viele Sorgen für die Familien mit sich bringt. „Wir nehmen wahr, mit welchen Anstrengungen und Sorgen die Familien im Moment ihren Alltag bewältigen müssen. Aufgrund der Schließung der Kindertageseinrichtungen sowie Schulen und den Einschränkungen im täglichen Leben stehen viele Familien vor existentiellen Herausforderungen. Mit der ,Beratung am Abend‘ wollen wir die Familien mit einem zusätzlichen Angebot in dieser schwierigen Zeit unterstützen“, so die Marburger Stadträtin Kirsten Dinnebier.

Wenn die sozialen Netzwerke wegfallen, sind viele Familien auf sich selbst gestellt. Schule und Kindergärten sind geschlossen, viele Betriebe haben Kurzarbeit angemeldete, Selbstständigen fehlen Aufträge, Gewerbetreibende mussten schließen. Es stellen sich Fragen bezüglich des vielleicht gefährdeten Familieneinkommens und Sorge um den Verlust des Arbeitsplatzes. Vor allem auch alleinerziehenden Elternteilen, die in der aktuellen Situation die Belastung ganz alleine tragen müssen und die unter erheblichem Druck stehen, möchten Stadt und Landkreis gemeinsam mit den teilnehmenden Beratungsstellen ein zusätzliches Unterstützungsangebot machen.

„In Krisensituationen werden die Anspannungen und Sorgen in den Abend- und Nachtstunden besonders groß, dann, wenn die Kinder schlafen und niemand da ist zum Zuhören. Wir möchten für die Familien in dieser Zeit ansprechbar sein und Unterstützung anbieten“, versichert Landrätin Kisten Fründt.

Jeden Abend ist ab Donnerstag, 9. April, das telefonische Angebot „Beratung am Abend“ zwischen 19 und 22 Uhr unter der zentralen Nummer 06421 – 48 06 170 geschaltet. 14 freie Träger der Jugendhilfe aus Stadt und Landkreis bieten die Telefonberatung gemeinsam an. Stadträtin Kisten Dinnebier und Landrätin Kirsten Fründt sind sich einig: „Die Situation ist auch für Verwaltung und Träger nicht einfach. Wir sind sehr dankbar, dass in dieser herausfordernden Zeit alle Institutionen gemeinsam für die Familien in unserer Region die Kräfte bündeln und flexibel auf die Bedarfe reagieren. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an das Diakonische Werk mit der Beratungsstelle Philippshaus, die sich für die technische Umsetzung und die inhaltliche Organisation zur Verfügung gestellt haben.“

Durch die Zusammenarbeit der freien Träger und der Verwaltung vor Ort können den Anrufer*innen neben „einem offenen Ohr“ auch Vermittlungen in die unterschiedlichsten regionalen Angebote und Dienstleistungen ermöglicht werden. Eine weitere telefonische Beratung kann angeboten werden, wenn die Anrufer*innen das wünschen. Denn jeder Anruf ist anonym und die Anrufer*innen entscheiden selbst, welche Daten sie weitergeben möchten.

Steckbrief:  

  • Beratungsangebot „Beratung am Abend“ von Universitätsstadt Marburg, Landkreis Marburg-Biedenkopf und den freien Trägern der Jugendhilfe in Stadt und Landkreis
  • Ein niedrigschwelliges, telefonisches Gesprächs- und Beratungsangebot für Eltern, Familien, junge Erwachsene während der Corona-Krise
  • Start: Donnerstag, 9. April 2020
  • Umfang: Montag bis Sonntag, täglich von 19 Uhr bis 22 Uhr, bis auf weiteres während den Einschränkungen aufgrund der Corona-Krise
  • Telefon: 06421 – 48 06 170 (Der Anruf bleibt anonym!)
  • Verantwortlich:
    Universitätsstadt Marburg         
    Landkreis Marburg-Biedenkopf
    Diakonisches Werk Marburg-Biedenkopf
  • Unterstützende Träger der Jugendhilfe:
    Arbeitskreis Soziale Brennpunkte Marburg
    Bewohnernetzwerk für Soziale Fragen e.V.
    Blaues Kreuz: Drachenherz
    Bsj Marburg e.V.
    Caritasverband Marburg e.V.
    Deutscher Kinderschutzbund, Ortsverband Marburg
    DWMB Beratungsstelle Philippshaus
    Erziehungsberatungsstelle, Verein für Erziehungshilfe e.V.
    Gesamtverband der Evang. Kirchengemeinden
    Initiative für Kinder- Jugend- und Gemeinwesenarbeit in Marburg
    Jugendheim Marbach, AmBera
    JUKO Marburg e.V.
    Sozialdienst katholischer Frauen e.V.
    Wildwasser Marburg e.V.

Beschäftigungsmöglichkeiten für und mit Kindern

Veränderte Alltagssituation:

Viele Eltern sind in diesen Tagen angespannt und ratlos: Arbeit zu Hause -  und was tun mit den Kindern?

Können Sie die gemeinsame Zeit so nutzen, wie es sonst im Alltag vielleicht nicht möglich ist?

Selbstfürsorge:

Kinder und Eltern sollen sich gleichermaßen wohl fühlen – denn gestresste Eltern sind für Kinder doppel so stressig und nicht zu verstehen. 

Sorgen Sie gut für sich, dann können Sie auch gut für Ihre Kinder sogen.

Beschäftigung:

Kaum ein Erwachsener kann und will ohne Pause mit den Kindern spielen. Dies ist auch nicht sinnvoll. Ein Bisschen Langeweile macht kreativ und Ruhephasen, in denen die Kinder Wolkenbilder am Himmel entdecken können, gibt es in Zeiten von Tablet, PC und Handy kaum noch.

Trotzdem kommt hier eine Anregung zu Ihrer Entlastung - keine Richtlinie!

Machen Sie klare Zeitangaben: „Ich arbeite jetzt bis..... Dann kochen wir zusammen das Mittagessen. Was möchtest Du bis dahin tun?“

Sie können sich jeden Tag eine besondere Aktivität vornehmen - haken Sie ab, was Sie schon erlebt haben und notieren Sie die „Favoriten“.

  • Brettspiel
  • Kartenspiel
  • Puzzle
  • Spielen mit Luftballons oder Ball
  • Spielen mit Kuscheltieren/Puppen
  • Kaufladen spielen (mit Sachen aus der Küche?)
  • Ein neues Lied singen /beibringen
  • Bewegungsspiele im Freien
  • Fangen
  • Klettern
  • Verstecken (geht auch in der Wohnung)
  • Enten oder Schwäne füttern
  • Haben Sie noch ein Kasperltheater/Handpuppen – sonst tun es auch Socken und ein Karton der zum Theater umfunktioniert wird.
  • (eigene Idee)..............................................................

 

Haushalt als Lernspiel:

Erledigen Sie Hausarbeiten mit Ruhe gemeinsam mit den Kindern – auch wenn die von Ihnen sonst so schnell erledigten Handgriffe viel mehr Zeit brauchen.

Lassen Sie ihr/e Kinder das Gemüse, den Salat, das Obst waschen, lassen Sie beim Zubereiten der Speisen helfen: Abwiegen auf der Küchenwaage, Rühren, Kneten oder auch nur erklären, was Sie gerade tun. Probiert werden darf natürlich zwischendurch auch.

Aufräumen und Abwaschen gehört auch dazu – mit Ruhe und Geduld.

Staubsaugen, Fenster putzen (von innen, auch wenn Sie anschließend noch nachputzen müssen), Waschmaschine befüllen usw. all das macht vielen Kindern Spaß, wenn sie selber aktiv werden dürfen und ohne Kritik, Druck oder Stress angeleitet werden.

Bevor Sie doch die Nerven verlieren: Rufen Sie beim Elterntelefon an: 0800 111 0 550 - bundesweit, anonym und kostenlos

Beim "Azubi-Projekt" von Pharmaserv werden die Auszubildenden für gemeinnützige Institutionen aktiv.

In den Sommerferien hat sich eine Gruppe von Auszubildenden unserer Räume in der Geschäfts- und Beratungsstelle angenommen: Sie haben Decken und Wände gestrichen, wo es nötig war, Fußleisten erneuert und eine Heizungsverkleidung im Therapiezimmer angebracht - was für eine große Erleichterung für uns! Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Herzlichen Dank dafür!!!

Hier finden Sie unsere Vorgehensweise bei Insanspruchnahme der
Insoweit erfahrene Fachkräfte (ISEF)
im Falle des Verdachtes auf eine Kindeswohlgefährdung nach § 8a und 8b SGB VIII (KJHG) und § 4 KKG :

1. Terminvereinbarung
Zu unseren Sprechzeiten (Montag und Mittwoch 9-12 Uhr und Donnerstag 14-16 Uhr) ist eine Beraterin persönlich anwesend. Außerhalb der Sprechzeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Dieser, sowie unsere Email (beratung(at)kinderschutzbund-marburg.de) werden täglich mehrmals überprüft, so dass Sie meist am selben Tag eine Antwort erhalten. Beratungstermine werden so schnell wie möglich, spätestens innerhalb einer Woche, vergeben. (Tel. 0 64 21-6 71 19)

2. Vorbereitung
Es ist günstig, die vorhandenen Informationen und Unterlagen (Fallverläufe, Gesprächsnotizen etc.) während der Beratung zur Hand zu haben. Hier ist allerdings darauf zu achten, dass die Informationen nur anonymisiert bzw. pseudonymisiert an uns weitergegeben werden dürfen.

3. Phasen des Beratungsprozesses
Die Einschätzung von Gefährdung ist meist keine einmalige Bewertung, sondern prozessorientiert.
Typische Phasen dieses Prozesses sind:
- Orientierung (Informationssammlung und Erstbewertung)
- Beziehungsaufnahme vorbereiten (Eltern und Kinder/Jugendliche einbeziehen und auf Hilfe hinwirken)
- Prozessorientierte Bewertung (Akute Gefährdung einschätzen, Gefährdungsprognose erstellen und Hilfeideen entwickeln)
Die Anzahl der Beratungen ist nicht vorgegeben. Je nach Fall kann ein Gespräch ausreichend oder es können auch mehrere Gespräche notwendig sein, um die Einschätzung abzuschließen. Als unabhängige und nicht persönlich in den Hilfeprozess involvierte Beraterinnen besteht unsere Aufgabe darin, Ihnen zu mehr Einschätzungs- und Handlungssicherheit zu verhelfen.

Ulrike Schütz und Annegret Schulte

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Neue Termine: immer Donnserstag -  12.09./ 19.09. / 26.09. / 17.10. / 24.01. / 31.10.2019

Uhrzeit: 18:00 - 20:00 Uhr

Ort: Kinderschutzbund, Universitätsstraße 29, 35037 Marburg

Anmeldung:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. (0 64 21) 17 50 80

"Die Welt dreht sich um fragile Achsen" - so überschrieb eine schweizer Zeitung ihren Artikel zu aktuellen Büchern zum Thema Großeltern und Enkel. Viele Eltern sind auf die Unterstützung durch die Großeltern angewiesen, aber wie sieht die Aufgabenverteilung dann aus?

Erziehungsziele und -vorstellungen haben sich verändert, die Anforderungen an die Kinder - aber auch an die ältere Generation - sind oft eine große Herausforderung. Wie werden Großeltern den Enkeln und sich selber gerecht?
Wir wollen zusammen Fragen entwickeln, Antworten suchen und Lösungen überdenken.

 

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Starke Eltern - Starke Kinder®  - Der nächste Kurs beginn im März 2020 (bei ausreichenden Anmeldungen)

Der Elternkurs ist für Mütter  und Väter, die mehr Freude und weniger Stress mit ihren Kindern haben wollen. Er unterstützt Sie dabei, eine Familie zu sein, in der alle gern leben und in ihren Eigenheiten respektiert werden. Er stärkt Sie als Eltern.
Themenbereiche sind: Werte, Kommunikation, Erziehungsfragen.
Ziel ist es, die Anliegen befriedigend für alle zu lösen und anwendbare Regeln für das Familienleben zu finden. Das trägt dazu bei, eine "starke Familie" zu sein

Haben Sie Interesse an einem Elternkurs? Bitte fragen Sie nach beim Kinderschutzbund Marburg (06421) 67157 oder
bei der  Familienbildungsstätte Marurg, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tel. (0 64 21) 17 508-0

Starke Eltern - Starke Kinder®  gibt es auch speziell für 0 - 3jährige, Pubertät, oder "ganz einfach'".

Bitte fragen Sie bei Interesse nach! Wünschen Sie sich einen Elternkurs in Ihrer Kita oder Schule? Fragen Sie andere Eltern, die Erzieherinnen oder Lehrkräfte, denn bei ausreichender Teilnehmerzahl können wir in Ihrer Kita, Schule oder Kindergruppe  einen Kurs anbieten (7 - 10 Teilnehmende).

Die Stadt Marburg und der Landkreis Marburg-Biedenkopf fördern diese Kurse.

Präventions-Theater "Mein Körper gehört mir!" für die Grundschulen in Kreis und Stadt Marburg


Die kindgerechte Thematisierung vom Verteidigen persönlicher Grenzen, von Gewalt und sexuellem Missbrauch sowie die nachhaltige Wirkung der interaktiven Aufführung haben uns überzeugt.

Buchen Sie das Stück für Ihre Schule.

Bei Interesse, zögern Sie nicht, uns anzurufen oder zu schreiben: Tel. (06421) 67157 oder

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