Aktuelles

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Donnerstag 01.02.24

Im Jahr 2023 initiierten die Citypastoral Marburg gemeinsam mit den Urban Sketchers Mittelhessen die Aktion #Marburgbeschenkt. Kreative Köpfe skizzierten liebevoll gezeichnete Bilder von Marburg, die auf einem einzigartigen Weihnachtspapier vereint wurden. Dieses besondere Geschenkpapier konnten Interessierte während der Adventszeit 2023 an verschiedenen Verkaufsstellen erwerben, darunter die Tourist-Information, Schreibwaren Baehr, Kaufhaus Teka, im Con:text und Ahrens erwerben. Zudem fanden zwei Einpackaktionen im Stadtgebiet im Rahmen der Aktion statt.

Der Erlös aus dem Verkauf des besonderen Geschenkpapiers von insgesamt 2600 Euro wird vollständig an zwei lokale Einrichtungen in Marburg gespendet. Die Citypastoral freut sich, dass mit je 1300 Euro die Arbeit des Kinder- und Jugendtelefons des Kinderschutzbundes Marburg und der Neubau des Kindergartens St. Peter und Paul in der Biegenstraße unterstützt werden können. Durch #Marburgbeschenkt wurde nicht nur ein Hauch von Kunst und Kreativität in die Weihnachtszeit gebracht, sondern auch eine positive Wirkung in unserer Gemeinschaft erzielt.

Allen Mitwirkenden ein herzliches Dankeschön.

MArburgbeschenkt1

Studentin der Erziehungswissenschaften – ab 2. Semester – als Mitarbeiterin mit dauerhafter Anstellung in der Spiel- und Lernstube des DKSB; dauerhafte geringfügig entlohnte Beschäftigung

Wir suchen zum 01.04.2024 eine zusätzliche pädagogische Fachkraft für unsere Spiel- und Lernstube am Richtsberg. In unserer Einrichtung werden Kinder im Alter von 2- 3 Jahren betreut und in ihrer Entwicklung gefördert. Ebenso begleiten und stärken wir Eltern in ihren Erziehungskompetenzen. Es handelt sich um eine unbefristete Stelle im Rahmen einer geringfügig entlohnten Beschäftigung. Regelmäßige Arbeitszeit: Dienstag + Freitag, 9 – 12 Uhr und - als Krankheitsvertretung der Leiterin – auch an anderen Tagen (nach vorheriger Absprache/ Flexibilität und kurzfristig möglicher Arbeitseinsatz erwünscht), Teilnahme an Teamsitzungen: 2 Stunden monatlich.

Wir bieten ein wertschätzendes, freundliches Arbeitsklima, studiumsbegleitende Praxiserfahrungen, reflexionsorientierte Arbeit und Teamsitzungen, „Sich Ausprobieren“ in einer nicht wertenden Arbeitsatmosphäre, einen Stundenlohn, der über dem gesetzlich vorgeschriebenen liegt

Kontakt:

Anne Nowak (Leiterin)

Tel. 06421 – 948782 (täglich von 9 – 12 Uhr – außer Mittwoch).

Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns sehr auf Ihre Kontaktaufnahme telefonisch oder unter folgender Adresse: Der Kinderschutzbund Marburg-Biedenkopf e.V., Universitätsstr. 29, 35037 Marburg oder per E-Mail: info[at]kinderschutzbund-marburg.de

Schnelle Hilfe für Kinder und Jugendliche – rund 195.000 Beratungen zwischen 2003 und Ende 2022

Wuppertal, 29.11.2023. „Manchen Jugendlichen fällt es leichter über ihre Sorgen zu schreiben, anstatt darüber zu sprechen. Dafür ist die Online-Beratung da!“, so ein Berater aus dem Online-Beratungsteam der „Nummer gegen Kummer“.

Seit 20 Jahren können sich junge Menschen neben dem Telefon auch online bei der „Nummer gegen Kummer“ beraten lassen. Gestartet ist das Angebot im Jahr 2003, damals noch als Teil der Sendung Kummerkasten von KiKa, dem Kinderkanal. Somit gehört die Online-Beratung der „Nummer gegen Kummer“ zu den ältesten Online-Beratungsangeboten für Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland! Rund 195.000 Beratungen wurden seither vom Online-Beratungsteam geführt. Im Durchschnitt gehen monatlich rund 1.250 Anfragen ratsuchender Kinder und Jugendlicher ein. Ohne das große persönliche Engagement der vielen zumeist ehrenamtlichen Mitarbeitenden wäre das Angebot nicht möglich – ihnen gebührt daher unser besonderer Dank!

Rund 60% der jungen Ratsuchenden haben eine akute Krise

Junge Menschen können sich unter www.nummergegenkummer.de per Mail und seit 2019 auch im Chat beraten lassen. Alle, die sich an die qualifizierten ehrenamtlich Beratenden der Online-Beratung wenden, finden eine Person, die sich Zeit nimmt und „zuhört“. Besonders bei schwierigen und belastenden Themen für junge Ratsuchende da zu sein, sie zu stärken, zu informieren und im Bedarfsfall zu motivieren, eigenständig weitergehende Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist ein wichtiges Anliegen der Online-Beratung. Das Aufschreiben der eigenen Probleme sowie die damit verbundenen Empfindungen und Gefühle erleben die Ratsuchenden oft schon als entlastend. Häufig nähern sich die Ratsuchenden ihrem Problem dann schon an und ein erster Bewältigungsschritt ist getan. Im Gegensatz zum Kinder- und Jugendtelefon nutzen von Anfang an mehr Mädchen (74%) die Online-Beratung, der Altersschwerpunkt der Ratsuchenden liegt zwischen 13 und 18 Jahren.

Vertraulich, kostenlos und leicht erreichbar!

Wie alle Angebote unter dem Dach der „Nummer gegen Kummer“ ist auch die Online-Beratung leicht erreichbar und themenoffen. Junge Ratsuchende können sich mit allen Themen, Fragen und Sorgen an das Beratungsteam wenden. „Die meisten melden sich heute vor allem mit psychischen Problemen, aber auch die eigene Beziehung zu den Eltern, Selbstvertrauen und Ängste sind häufig Thema.“, so Rainer Schütz, Geschäftsführer von Nummer gegen Kummer e.V. „Für das langjährige Vertrauen in unsere Arbeit möchten wir uns bei den Ratsuchenden bedanken und sie ermutigen, sich weiterhin vertrauliche Hilfe und Unterstützung an unseren bundesweiten Angeboten zu suchen. Darüber reden hilft – und darüber schreiben auch!“

Elterntelefon unter 0800 - 111 0 550, Mo - Fr von 9 - 17 Uhr sowie Di und Do von 17 bis 19 Uhr

Kinder- und Jugendtelefon unter 116 111, Mo - Sa von 14 bis 20 Uhr

Online-Beratung für Kinder und Jugendliche per Mail und Chat unter www.nummergegenkummer.de

Helpline Ukraine für ukrainische Kinder, Jugendliche und Eltern unter 0800 – 500 225 0 , Mo - Fr von 14 bis 17 Uhr

Qualitätsstandards der Fachberatungsstellen gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend in Hessen
verabschiedet im Rahmen des Netzwerktreffens der Hessischen Fachberatungsstellen gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend, 24. Januar 2023
Stand: 24. Januar 2023

 

Das Kinder- und Jugendtelefon ist das bundesweit größte anonyme und kostenlose Gesprächsangebot für Kinder und Jugendliche. Es gibt ihnen die Möglichkeit, über ihre Situation und Probleme zu sprechen. Ziel der Beratung ist es, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.

Der Kinderschutzbund Marburg als Träger sucht Verstärkung für das Kinder- und Jugendtelefon-Team.

Ehrenamtlich engagieren können sich Personen mit pädagogischem Interesse und der Bereitschaft, sich auf Heranwachsende und ihre Alltagssorgen einzulassen

Der Telefondienst bedeutet, gemeinsam mit den Heranwachsenden nach Lösungen zu suchen. Um dies zu lernen, wird in der Gruppe ausgebildet. Ziel ist es dabei, miteinander zu lernen, sich gegenseitig zu unterstützen und voneinander zu profitieren.

Die Ausbildung ist zunächst ein fundiertes, 5-monatiges, etwa 80 Stunden umfassendes Angebot (ein Abend pro Woche und ein Samstag pro Monat). Ausbildungsinhalte sind u.a. Gesprächsführung, Kommunikationspsychologie, Selbsterfahrung sowie verschiedene kinder- und jugendspezifische Themen.

Neben der Eigenschaft gut zuzuhören, sollten Sie Interesse für die Probleme von Kindern und Jugendlichen haben; Geduld, Bereitschaft zur Selbstreflektion und Teamfähigkeit mitbringen.

Eine weitere Voraussetzung für die Aufnahme ist eine zuverlässige und langfristige Mitarbeit und die Teilnahme an der Supervision zur Selbstreflektion.

Ein Infoabend zur Ausbildung findet

 am 21. März von 18:30 Uhr bis 21.00 Uhr

im Philippshaus Marburg, Universitätsstraße 30-32

35037 Marburg statt.

 Gerne nimmt unsere Koordinatorin des Kinder- und Jugendtelefons Marburg,

Jutta Klemm, Deine Anmeldung zum Informationsabend entgegen.

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder KJT[at]]kinderschutzbund-marburgde  oder Telefon: (0 64 21) 6 71 57

Eine psychische Krankheit kann jeden treffen. Psychisch kranke Eltern stehen vor großen Herausforderungen und Aufgaben. Die Kinder übernehmen oft zuviel Verantwortung und fühlen sich manchmal damit allein. Patenschaften können psychisch kranke Eltern und Kinder wie in einer guten Nachbarschaft unterstützen.

 Für unser Angebot „Beziehung(s)Stärken – Beratung und Patenschaften für Kinder psychisch kranker Eltern und ihre Familien“ suchen wir Pat:innen. Infrage kommen Familien, Paare oder Einzelpersonen, die Erfahrung mit Kindern in Familie und/oder Beruf haben und die sich in die besondere Situation der Kinder einfühlen können.

 Die Patenschaft wird in gesunden Zeiten der Eltern aufgebaut.Pat:innen verbringen regelmäßig einige Stunden pro Woche mit ihrem Patenkind und einmal im Monat findet eine Übernachtung in ihrem Haushalt statt. In Krisen oder/und bei einer stationären Aufnahme des erkrankten Elternteilswird das Kind in den Haushalt des/der Paten/Patin aufgenommen.

 Pat:innen werden von uns ausgebildet und fachlich begleitet. Sie erhalten für ihre Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung. Bei Aufnahme des Kindes im Haushalt erhalten sie Pflegegeld.

 Wenn Sie Interesse an der Übernahme einer Patenschaft haben, oder weitere Informationen wünschen, freuen wir uns über Ihren Anruf:

 Annegret Schulte, Ulrike Schütz, Familienberatungsstelle des Kinderschutzbundes, Tel. 06421-67119

Hier finden Sie unsere Vorgehensweise bei Insanspruchnahme der
Insoweit erfahrene Fachkräfte (ISEF)
im Falle des Verdachtes auf eine Kindeswohlgefährdung nach § 8a und 8b SGB VIII (KJHG) und § 4 KKG für Fachkräfte innerhalb der Stadt Marburg:

1. Terminvereinbarung
Zu unseren Sprechzeiten (Montag und Mittwoch 9-12 Uhr und Donnerstag 14-16 Uhr) ist eine Beraterin persönlich anwesend. Außerhalb der Sprechzeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Dieser, sowie unsere Email (beratung(at)kinderschutzbund-marburg.de) werden täglich mehrmals überprüft, so dass Sie meist am selben Tag eine Antwort erhalten. Beratungstermine werden so schnell wie möglich, spätestens innerhalb einer Woche, vergeben. (Tel. 0 64 21-6 71 19)

2. Vorbereitung
Es ist günstig, die vorhandenen Informationen und Unterlagen (Fallverläufe, Gesprächsnotizen etc.) während der Beratung zur Hand zu haben. Hier ist allerdings darauf zu achten, dass die Informationen nur anonymisiert bzw. pseudonymisiert an uns weitergegeben werden dürfen.

3. Phasen des Beratungsprozesses
Die Einschätzung von Gefährdung ist meist keine einmalige Bewertung, sondern prozessorientiert.
Typische Phasen dieses Prozesses sind:
- Orientierung (Informationssammlung und Erstbewertung)
- Beziehungsaufnahme vorbereiten (Eltern und Kinder/Jugendliche einbeziehen und auf Hilfe hinwirken)
- Prozessorientierte Bewertung (Akute Gefährdung einschätzen, Gefährdungsprognose erstellen und Hilfeideen entwickeln)
Die Anzahl der Beratungen ist nicht vorgegeben. Je nach Fall kann ein Gespräch ausreichend oder es können auch mehrere Gespräche notwendig sein, um die Einschätzung abzuschließen. Als unabhängige und nicht persönlich in den Hilfeprozess involvierte Beraterinnen besteht unsere Aufgabe darin, Ihnen zu mehr Einschätzungs- und Handlungssicherheit zu verhelfen.

Ulrike Schütz

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Liebe Eltern,

wir bieten Elternkurse für alle Altersstufen der Kinder an. Bitte meldet Euer Interesse an  - bei uns oder der Familienbildungsstätte  - denn bei ausreichender Interessentinnenzahl wird ein Kurs angeboten.

Es gibt auch speziell für Großeltern ein Angebot - Starke Großeltern - Starke Kinder!

Der Kinderschutzbund Marburg-Biedenkopf e.V.
Universitätsstr. 29, 35037 Marburg
Tel. (0 64 21) 6 71 57
info[at]kinderschutzbund-marburg.de

Ev. Familien-Bildungsstätte
Barfüßertor 34
35037 Marburg
Tel: 06421 17508 0
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 Der Elternkurs ist für Mütter  und Väter, die mehr Freude und weniger Stress mit ihren Kindern haben wollen. Er unterstützt Sie dabei, eine Familie zu sein, in der alle gern leben und in ihren Eigenheiten respektiert werden. Er stärkt Sie als Eltern.

Themenbereiche sind: Werte, Kommunikation, Erziehungsfragen.
Ziel ist es, die Anliegen befriedigend für alle zu lösen und anwendbare Regeln für das Familienleben zu finden. Das trägt dazu bei, eine "starke Familie" zu sein

Starke Eltern - Starke Kinder®  gibt es auch speziell für 0 - 3jährige, Pubertät, oder "ganz einfach'".

Bitte fragen Sie bei Interesse nach! Wünschen Sie sich einen Elternkurs in Ihrer Kita oder Schule? Fragen Sie andere Eltern, die Erzieherinnen oder Lehrkräfte, denn bei ausreichender Teilnehmerzahl können wir in Ihrer Kita, Schule oder Kindergruppe  einen Kurs anbieten (7 - 10 Teilnehmende).

Die Stadt Marburg und der Landkreis Marburg-Biedenkopf fördern diese Kurse.

Wieviel darf es sein?

PC, Handy, X-Box, PS3/PS4 - Kinder und Jugendliche haben heute viele mediale Möglichkeiten. Sie spielen,  knüpfen und pflegen Kontakte oder beantworten sich (Schul-)Fragen über die unterschiedlichsten (Nach-) Hilfeseite. Ich habe auch schon gesehen, dass sie sich per Handy bei den Hausaufgaben helfen. Manchmal schauen sie auch einfach nur (witzige) Videos an. 

Eltern stellen sich unterschiedliche Fragen in Bezug auf die Auswirkung von Medien auf Ihre Kinder. Grundsätzlich gilt: Kinder müssen den richtigen Umgang erlernen. Das ist für Eltern viel anstrengender als einfach "alles zu erlauben" oder "alles zu verbieten". Denn das bedeutet, dass Sie nicht nur darauf achten WIE VIEL, sondern auch immer mit einem Auge dabei bleiben müssen um zu wissen WAS schaut/spielt mein Kind und ggf. bestimmte Inhalte zu besprechen oder auch auszuschalten (für technische Vorgehensweise und weitere Infos auch unter http://www.klicksafe.de/eltern/ ). Die Medienzeit sollte in jedem Fall zeitlich festgelegt werden. Eine Vereinbarung von Eltern und Kindern kann gemeinsam getroffen werden; das macht es den Kindern oft leichter sich daran zu halten, weil sie mitbestimmen durften.

Eine allgemeingültige Empfehlung für die Medien-Zeit zu geben ist schwierig, denn

  • jedes Kind ist anders (kommt ein Kind abends schwer zur Ruhe, solltes es keinesfalls vor dem Schlafengehen PC oder Handy spielen),
  • die Tagesabläufe in den Familien sind unterschiedlich (können alle Familienmitglieder sich nur zum Abendessen sehen, sollte diese Zeit ganz und gar für das Familienleben reserviert sein) 
  • und auch die Pflichten der Kinder - die Schulaufgaben/Stundenpläne - verändern sich mindestens halbjährlich (an manchen Tagen gibt es viele Hausaufgaben, manche Schultage sind besonders lang und es bleibt ohnehin keine Zeit mehr fürs Spielen).

Hier ist also die Einschätzung der Eltern gefragt.

Auch Hörspiele und Musik sollte bei diesen Überlegungen berücksichtigt werden: