Aktuelles

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In schwierigen Zeiten stärkt SW-MOTECH die Kinderlobby: Am Dienstag, den 6. Oktober, hat der Motorradzubehör-Hersteller dem Kinderschutzbund Marburg-Biedenkopf e.V. eine Geldspende in Höhe von 1.500 Euro überreicht.

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(Von links) Renate Oberlik (Vorsitzende) und Silke Waldschmidt (stellv. Vorsitzende) vom Kinderschutzbund Marburg-Biedenkopf e. V. freuen sich über den Spendenscheck, überreicht von SW-MOTECH Geschäftsführer Achim Kessler

SW-MOTECH ist zweifellos ein Profiteur der Corona Pandemie, die Motorradbranche boomt. Bei den Kindern sieht das ganz anders aus. Durch die Schließung von Kindertagesstätten und Schulen brachensoziale Kontakte weg.  Gleichzeitig war eine Zunahme der Probleme von Kindern und Jugendlichen (in Marburg 270 % mehr Beratungsgespräche am Kinder- und Jugendtelefon) sowie innerfamiliäre Probleme zu verzeichnen. Umso wichtiger sind daher die Beratungsstellen als Anlaufpunkt in der Not.

Die Spende von SW-MOTECH soll für das in Planung befindliche Projekt „Ehrenamtliche Vormundschaften für Kinder“ verwendet werden.

Das Unternehmen: SW-MOTECH zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Motorradzubehör. Der Produktionsbetrieb wurde im Jahr 1999 gegründet und beschäftigt inzwischen mehr als 300 Mitarbeiter. Hauptsitz von SW-MOTECH ist die Stadt Rauschenberg im Deutschland. Zusätzlich gehört eine weitere Fertigungsstätte im tschechischen Brünn und Niederlassungen in Frankreich, Spanien und den USA zum Unternehmen. Exportpartner in mehr als 70 Ländern vertreiben die Zubehörprodukte aus Deutschland.

Vielen Dank an alle, die mitmachen konnten beim Spendentag am Montag, 28. September 2020

dm kl

Bei der Aktion "Helferherzen" kamen 672,78 Euro zusammen! Am Nachmittag des 30. Septeber überreichte Frau Ködding (1. von li.) den symbolischen Scheck an unsere Vorstandsmitglieder Silke Waldschmidt und Uli Tadge.

 

Das Kinder- und Jugendtelefon feiert Geburtstag

Ein kleiner Film zum KJT-Geburtstag - schön!

40 Jahre KJT

Stellungnahme des Deutschen Kinderschutzbundes Bundesverband e.V. zum Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts

Der Kinderschutzbund begrüßt die gemeinsame und umfassende Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts, die für eine einheitliche Regelung steht und weitere isolierte Insellösungen vermeidet, grundsätzlich. Die geplante Reform des Vormundschaftsrechts rückt die individuellen Interessen und Belange des Mündels in das Zentrum des Vormundschaftsrechts, indem sie einen deutlichen Regelungsschwerpunkt auf die Personensorge legt und die tradierten Vorschriften, die sehr stark auf die Vermögenssorge fokussierten, merklich strafft. Diese gesetzgeberische Entscheidung, die individuellen Belange des Mündels in den Mittelpunkt des Vormundschaftsrechts zu rücken, begrüßt der Kinderschutzbund ausdrücklich. Der Deutsche Kinderschutzbund setzt sich für die Rechte von Kindern und Jugendlichen in Politik und Gesellschaft ein. Als zentral erachtet er den Vorrang des Kindeswohls sowie die Stärkung der Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Belangen. Als Verband, der sich den Interessen/ und dem Schutz von Kindern und Jugendlichen verschrieben hat, nehmen wir nur zu den vormundschaftsrechtlichen und diese begleitenden Regelungen, nicht aber zu geplanten betreuungsrechtlichen Normen Stellung. Kritisch sieht der Verband die im Rahmen der Vormundschaftsreform geplante Anpassung des § 1631 Abs. 2 BGB.

Die vollständige Stellungnahme finden Sie hier.

Wir sind weiterhin für Sie da.

Beratungen finden telefonisch statt und in ausnahmefällen unter den üblichen Schutzmaßnahmen auch persönlich.

Die Beraterinnen und Berater am Kinder- und Jugendtelefon haben ihre Beratungszeiten erweitert - auch vormittags und Samstags sind wir jetzt für Euch da.

Mo. - Sa. von 14 - 20 Uhr und zusätzlich - Mo. und Mi. von 10 - 12 Uhr.

Und wenn Ihr lieber schreiben wollt: die e-mailberatung ist immer für Euch da.

Hier finden Sie unsere Vorgehensweise bei Insanspruchnahme der
Insoweit erfahrene Fachkräfte (ISEF)
im Falle des Verdachtes auf eine Kindeswohlgefährdung nach § 8a und 8b SGB VIII (KJHG) und § 4 KKG :

1. Terminvereinbarung
Zu unseren Sprechzeiten (Montag und Mittwoch 9-12 Uhr und Donnerstag 14-16 Uhr) ist eine Beraterin persönlich anwesend. Außerhalb der Sprechzeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Dieser, sowie unsere Email (beratung(at)kinderschutzbund-marburg.de) werden täglich mehrmals überprüft, so dass Sie meist am selben Tag eine Antwort erhalten. Beratungstermine werden so schnell wie möglich, spätestens innerhalb einer Woche, vergeben. (Tel. 0 64 21-6 71 19)

2. Vorbereitung
Es ist günstig, die vorhandenen Informationen und Unterlagen (Fallverläufe, Gesprächsnotizen etc.) während der Beratung zur Hand zu haben. Hier ist allerdings darauf zu achten, dass die Informationen nur anonymisiert bzw. pseudonymisiert an uns weitergegeben werden dürfen.

3. Phasen des Beratungsprozesses
Die Einschätzung von Gefährdung ist meist keine einmalige Bewertung, sondern prozessorientiert.
Typische Phasen dieses Prozesses sind:
- Orientierung (Informationssammlung und Erstbewertung)
- Beziehungsaufnahme vorbereiten (Eltern und Kinder/Jugendliche einbeziehen und auf Hilfe hinwirken)
- Prozessorientierte Bewertung (Akute Gefährdung einschätzen, Gefährdungsprognose erstellen und Hilfeideen entwickeln)
Die Anzahl der Beratungen ist nicht vorgegeben. Je nach Fall kann ein Gespräch ausreichend oder es können auch mehrere Gespräche notwendig sein, um die Einschätzung abzuschließen. Als unabhängige und nicht persönlich in den Hilfeprozess involvierte Beraterinnen besteht unsere Aufgabe darin, Ihnen zu mehr Einschätzungs- und Handlungssicherheit zu verhelfen.

Ulrike Schütz und Annegret Schulte