Aktuelles

Familienberatungsstelle - Telefon: 06421-67119

Geschäftsstelle: Tel. (0 64 21) 6 71 57

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Wenn Sie Informationen benötigen, die Sie auf unserer Seite nicht finden, zögern Sie nicht, uns anzurufen oder eine Mail zu schicken.

Das Kinder- und Jugendtelefon feiert Geburtstag

Ein kleiner Film zum KJT-Geburtstag - schön!

40 Jahre KJT

Stellungnahme des Deutschen Kinderschutzbundes Bundesverband e.V. zum Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts

Der Kinderschutzbund begrüßt die gemeinsame und umfassende Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts, die für eine einheitliche Regelung steht und weitere isolierte Insellösungen vermeidet, grundsätzlich. Die geplante Reform des Vormundschaftsrechts rückt die individuellen Interessen und Belange des Mündels in das Zentrum des Vormundschaftsrechts, indem sie einen deutlichen Regelungsschwerpunkt auf die Personensorge legt und die tradierten Vorschriften, die sehr stark auf die Vermögenssorge fokussierten, merklich strafft. Diese gesetzgeberische Entscheidung, die individuellen Belange des Mündels in den Mittelpunkt des Vormundschaftsrechts zu rücken, begrüßt der Kinderschutzbund ausdrücklich. Der Deutsche Kinderschutzbund setzt sich für die Rechte von Kindern und Jugendlichen in Politik und Gesellschaft ein. Als zentral erachtet er den Vorrang des Kindeswohls sowie die Stärkung der Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Belangen. Als Verband, der sich den Interessen/ und dem Schutz von Kindern und Jugendlichen verschrieben hat, nehmen wir nur zu den vormundschaftsrechtlichen und diese begleitenden Regelungen, nicht aber zu geplanten betreuungsrechtlichen Normen Stellung. Kritisch sieht der Verband die im Rahmen der Vormundschaftsreform geplante Anpassung des § 1631 Abs. 2 BGB.

Die vollständige Stellungnahme finden Sie hier.

Homerun

Wir laufen, walken, wandern oder fahren mit dem Rollstuhl unter Einhaltung der geltende Hygienevorschriften des jeweiligen Landes und den Vorgaben der zuständigen Gesundheitsbehörde. Jede*r kann selbst bestimmen, wo gelaufen wird und wie viele Kilometer sie oder er an diesem Tag für die Rechte der Kinder laufen möchte. Die gelaufene Strecke kann durch eine manuelle Eingabe in unserem Portal erfasst werden.

Alle Teilnehmer*innen erhalten eine Startnummer und eine Urkunde.

Die Anmeldung ist bereits jetzt unverbindlich und kostenfrei unter https://www.homerun-am-weltkindertag.de/moglich.

Warum?

Jedes Kind hat ein Recht auf digitale Teilhabe - nicht nur während einer Pandemie. Die digitale Ausstattung von Kindern und Jugendlichen Zuhause macht es vor allem ärmeren Familien fast unmöglich, adäquat am Homeschooling teilzunehmen. Laut einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft haben nur knapp 28 % aller zwölfjährigen Schülerinnen und Schüler einen eigenen PC zur Verfügung. Bei armen Kindern liegt der Anteil sogar nur bei 15 Prozent.

Selbst, wenn ihnen ein PC kostenfrei oder zum kleinen Preis zur Verfügung gestellt würde, bliebe ein Problem: Der fehlende Internetanschluss.
Der Zugang zum Internet erfolgt in armen Familien oft ausschließlich über das Smartphone.

Diese Lücke wollen wir schließen. Statt einer Anmeldegebühr, bitten wir alle Läuferinnen und Läufer um eine Spende
Diese fließt in einen Fonds, aus dem die Orts- , Kreis- und Landesverbände Laptops oder Tabletts für bedürftige Kinder vor Ort finanzieren. Ob die Endgeräte als Leihgeräte zur Verfügung gestellt werden oder den Kindern vollständig überlassen werden, obliegt den Gliederungen. Wo ein Internetanschuss fehlt, finanzieren wir gemeinsam mit unseren Partnern eine unkomplizierte Lösung per LTE-Box.

Wir wollen, dass alle Kinder den Anschluss behalten!

Wann?

Natürlcih am 20. September 2020 - dem Weltkindertag

Wo?

Überall in Deutschland!

Startgebühr?

Entfällt!

Spenden Sie stattdessen, damit alle Kinder den Anschluss halten können!
Deutscher Kinderschutzbund e.V.; Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE25 25 1205 1000 0748 8001, BiC: BFSWDE33HAN
Verwendungszweck: HOMERUN

  

Wir sind weiterhin für Sie da.

Beratungen finden telefonisch statt und in ausnahmefällen unter den üblichen Schutzmaßnahmen auch persönlich.

Die Beraterinnen und Berater am Kinder- und Jugendtelefon haben ihre Beratungszeiten erweitert - auch vormittags und Samstags sind wir jetzt für Euch da.

Mo. - Sa. von 14 - 20 Uhr und zusätzlich - Mo. und Mi. von 10 - 12 Uhr.

Und wenn Ihr lieber schreiben wollt: die e-mailberatung ist immer für Euch da.

Beschäftigungsmöglichkeiten für und mit Kindern

Veränderte Alltagssituation:

Viele Eltern sind in diesen Tagen angespannt und ratlos: Arbeit zu Hause -  und was tun mit den Kindern?

Können Sie die gemeinsame Zeit so nutzen, wie es sonst im Alltag vielleicht nicht möglich ist?

Selbstfürsorge:

Kinder und Eltern sollen sich gleichermaßen wohl fühlen – denn gestresste Eltern sind für Kinder doppelt so stressig und nicht zu verstehen. 

Sorgen Sie gut für sich, dann können Sie auch gut für Ihre Kinder sogen.

Beschäftigung:

Kaum ein Erwachsener kann und will ohne Pause mit den Kindern spielen. Dies ist auch nicht sinnvoll. Ein Bisschen Langeweile macht kreativ und Ruhephasen, in denen die Kinder Wolkenbilder am Himmel entdecken können, gibt es in Zeiten von Tablet, PC und Handy kaum noch.

Trotzdem kommt hier eine Anregung zu Ihrer Entlastung - keine Richtlinie!

Machen Sie klare Zeitangaben: „Ich arbeite jetzt bis..... Dann kochen wir zusammen das Mittagessen. Was möchtest Du bis dahin tun?“

Sie können sich jeden Tag eine besondere Aktivität vornehmen - haken Sie ab, was Sie schon erlebt haben und notieren Sie die „Favoriten“.

  • Brettspiel
  • Kartenspiel
  • Puzzle
  • Spielen mit Luftballons oder Ball
  • Spielen mit Kuscheltieren/Puppen
  • Kaufladen spielen (mit Sachen aus der Küche?)
  • Ein neues Lied singen /beibringen
  • Bewegungsspiele im Freien
  • Fangen
  • Klettern
  • Verstecken (geht auch in der Wohnung)
  • Enten oder Schwäne füttern
  • Haben Sie noch ein Kasperltheater/Handpuppen – sonst tun es auch Socken und ein Karton der zum Theater umfunktioniert wird.
  • (eigene Idee)..............................................................

 

Haushalt als Lernspiel:

Erledigen Sie Hausarbeiten mit Ruhe gemeinsam mit den Kindern – auch wenn die von Ihnen sonst so schnell erledigten Handgriffe viel mehr Zeit brauchen.

Lassen Sie ihr/e Kinder das Gemüse, den Salat, das Obst waschen, lassen Sie beim Zubereiten der Speisen helfen: Abwiegen auf der Küchenwaage, Rühren, Kneten oder auch nur erklären, was Sie gerade tun. Probiert werden darf natürlich zwischendurch auch.

Aufräumen und Abwaschen gehört auch dazu – mit Ruhe und Geduld.

Staubsaugen, Fenster putzen (von innen, auch wenn Sie anschließend noch nachputzen müssen), Waschmaschine befüllen usw. all das macht vielen Kindern Spaß, wenn sie selber aktiv werden dürfen und ohne Kritik, Druck oder Stress angeleitet werden.

Bevor Sie doch die Nerven verlieren: Rufen Sie beim Elterntelefon an: 0800 111 0 550 - bundesweit, anonym und kostenlos

Hier finden Sie unsere Vorgehensweise bei Insanspruchnahme der
Insoweit erfahrene Fachkräfte (ISEF)
im Falle des Verdachtes auf eine Kindeswohlgefährdung nach § 8a und 8b SGB VIII (KJHG) und § 4 KKG :

1. Terminvereinbarung
Zu unseren Sprechzeiten (Montag und Mittwoch 9-12 Uhr und Donnerstag 14-16 Uhr) ist eine Beraterin persönlich anwesend. Außerhalb der Sprechzeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Dieser, sowie unsere Email (beratung(at)kinderschutzbund-marburg.de) werden täglich mehrmals überprüft, so dass Sie meist am selben Tag eine Antwort erhalten. Beratungstermine werden so schnell wie möglich, spätestens innerhalb einer Woche, vergeben. (Tel. 0 64 21-6 71 19)

2. Vorbereitung
Es ist günstig, die vorhandenen Informationen und Unterlagen (Fallverläufe, Gesprächsnotizen etc.) während der Beratung zur Hand zu haben. Hier ist allerdings darauf zu achten, dass die Informationen nur anonymisiert bzw. pseudonymisiert an uns weitergegeben werden dürfen.

3. Phasen des Beratungsprozesses
Die Einschätzung von Gefährdung ist meist keine einmalige Bewertung, sondern prozessorientiert.
Typische Phasen dieses Prozesses sind:
- Orientierung (Informationssammlung und Erstbewertung)
- Beziehungsaufnahme vorbereiten (Eltern und Kinder/Jugendliche einbeziehen und auf Hilfe hinwirken)
- Prozessorientierte Bewertung (Akute Gefährdung einschätzen, Gefährdungsprognose erstellen und Hilfeideen entwickeln)
Die Anzahl der Beratungen ist nicht vorgegeben. Je nach Fall kann ein Gespräch ausreichend oder es können auch mehrere Gespräche notwendig sein, um die Einschätzung abzuschließen. Als unabhängige und nicht persönlich in den Hilfeprozess involvierte Beraterinnen besteht unsere Aufgabe darin, Ihnen zu mehr Einschätzungs- und Handlungssicherheit zu verhelfen.

Ulrike Schütz und Annegret Schulte